Ein Autohaus. Zwei Zeiten. Eine Entscheidung für die Zukunft.
Aus Bestand wird Zukunft: Wie ein Autohaus in Ottobrunn mit Photovoltaik, Speicher und bestehender Ladeinfrastruktur den nächsten Schritt Richtung Elektromobilität geht. Wirtschaftlich, effizient und ohne Netzausbau.
Die MAHAG Ottobrunn ist Teil der MAHAG Unternehmensgruppe, einem der größten Automobilhandelsunternehmen im Raum München und auch Teil des Volkswagen Konzerns. Der Standort ist ein gewachsenes Autohaus mit bestehenden Strukturen und entsprechendem Energiebedarf im täglichen Betrieb. Um den Anforderungen der Elektromobilität gerecht zu werden, wurde der Standort mit einem ganzheitlichen Energiekonzept von MOON POWER ausgestattet. Die Kombination aus Photovoltaik, Speicher und bestehender Ladeinfrastruktur schafft eine effiziente und zukunftsfähige Lösung, ohne aufwendigen Netzausbau.
Wie ein bestehendes Autohaus zur Energiezentrale der Zukunft wird
Viele Autohäuser kennen die Situation: gewachsene Strukturen, steigender Energiebedarf durch Elektromobilität und ein Netzanschluss, der an seine Grenzen kommt. Ein Neubau? In den seltensten Fällen realistisch.
Die bessere Frage ist: Wie lässt sich das Bestehende intelligent weiterentwickeln? Genau diesen Weg ist die MAHAG am Standort in Ottobrunn gegangen.
Die Herausforderung: Mehr Leistung ohne neuen Netzanschluss
Mit wachsender Elektromobilität steigt auch der Energiebedarf im Autohaus: Fahrzeuge im Schauraum, Werkstattprozesse, Kundenladen. Gleichzeitig ist der Netzanschluss oft bereits ausgelastet und ein Ausbau zu teuer und zeitintensiv.
Auch in Ottobrunn war klar: Mehr Leistung wird gebraucht, aber bitte ohne aufwendige Infrastrukturmaßnahmen.
Die Lösung: Eigenenergie intelligent nutzen
Der Schlüssel liegt in der Kombination aus Photovoltaik und Energiespeicher. Mit einer bewusst gewählten Anlagengröße von 99 kWp wurde die PV-Anlage so dimensioniert, dass sie den typischen Tagesbedarf eines Autohauses optimal abdeckt.
Der erzeugte Strom wird direkt vor Ort genutzt: für den Betrieb, für Fahrzeuge und für die Ladeinfrastruktur. Der 22 kWh Speicher sorgt zusätzlich dafür, Lastspitzen abzufedern und den Eigenverbrauch weiter zu erhöhen.
Zusätzlich mehr Ladeleistung auch ohne Netzausbau
Ein besonders spannender Effekt zeigt sich bei der bestehenden Ladeinfrastruktur:
Der bereits installierte HYC 50 Charger, der aktuell mit 22 kW betrieben wird, kann durch die zusätzliche PV-Leistung künftig auf bis zu 43 kW erweitert werden. Das Entscheidende: ohne Ausbau des Netzanschlusses. So wird aus bestehender Infrastruktur effizient und nachhaltig mehr Leistung herausgeholt.
Wirtschaftlichkeit, die sich direkt bemerkbar macht
Die hohe Eigenverbrauchsquote sorgt dafür, dass ein Großteil des erzeugten Stroms der PV-Anlage direkt genutzt wird. Das reduziert nicht nur Energiekosten, sondern macht den Standort auch unabhängiger von steigenden Strompreisen. Insbesondere für Bestandsgebäude ist das ein entscheidender Hebel: Investitionen werden schneller wirtschaftlich.
Nachhaltigkeit, die sichtbar wird
Neben der Wirtschaftlichkeit spielt auch die Außenwirkung eine zentrale Rolle. Das Autohaus wird sichtbarer Teil der Energiewende. Nicht durch Visionen, sondern durch konkrete Umsetzung vor Ort mit bestehenden Flächen und Gebäuden.
Für Kund:innen, Hersteller und Mitarbeitende entsteht ein klares Bild: Elektromobilität wird hier nicht nur verkauft, sondern gelebt.
Gerade bei bestehenden Standorten liegt enormes Potenzial. In Ottobrunn konnten wir zeigen, wie sich durch die intelligente Kombination aus Photovoltaik, Speicher und vorhandener Ladeinfrastruktur mehr Leistung aus dem Bestand herausholen lässt, ohne zusätzlichen Netzausbau.
Für uns war entscheidend, eine Lösung zu finden, die wirtschaftlich sinnvoll ist und sich in unseren laufenden Betrieb integrieren lässt. Mit dem neuen Energiekonzept können wir unseren Eigenverbrauch deutlich steigern und sind gleichzeitig besser auf die Anforderungen der Elektromobilität vorbereitet.
Drei Gründe, warum dieses Konzept übertragbar ist
- Kosteneffizienz Ein hoher Eigenverbrauch reduziert laufende Kosten und schafft mehr Unabhängigkeit.
- Netzausbau vermeiden Photovoltaik und Speicher können bestehende Netzanschlüsse optimal ergänzen.
- Imagegewinn Nachhaltigkeit wird sichtbar, auch im Bestand.
Fazit:
Das Projekt in Ottobrunn zeigt: Ein älteres Gebäude ist kein Hindernis, sondern eine Chance. Mit der richtigen Strategie lässt sich bestehende Infrastruktur in eine zukunftsfähige Energielösung transformieren. Ein Ansatz, der für viele Autohäuser heute relevanter ist denn je.
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